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Zecken können verschiedene
Erkrankungen übertragen, die zwei Wichtigsten:
• FMSE, vorwiegend in Süddeutschland, Österreich usw..
Vor einem Urlaub sollte man sich über die entsprechende Impfung erkundigen!
• Borreliose, kommt überall (also auch hier) vor. Kein Impfschutz möglich!
Um möglicherweise schwerwiegende Gesundheitsfolgen durch eine
Borreliose zu vermeiden, sind folgende Schritte notwendig:
• Zecke sofort entfernen, kein Öl etc. verwenden, Zecke
weder quetschen noch drehen. Mit einer Pinzette die Zecke möglichst
kurz über
der Haut (und nicht am Zeckenkörper) fassen und gerade herausziehen.
Sie können uns diese Zecke – möglichst schnell – bringen.
In einer kostenpflichtigen Untersuchung kann dann festgestellt werden,
ob sich in dieser Zecke Borrelien befinden und ob somit überhaupt
eine Ansteckungsgefahr besteht.

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• Die Bissstelle beobachten. Zeigt sich in den nächsten Tagen/Wochen
irgendeine Veränderung dieser Hautstelle z. B. ringförmige Rotfärbung,
(sei sie auch sehr klein und nur für sehr kurze Zeit sichtbar) sollten Sie
uns sofort aufsuchen. Eine solche Veränderung der Bissstelle tritt aber
nicht bei allen Borrelieninfektionen auf, deshalb:
• In den folgenden Wochen/Monaten auf Ihnen unbekannte Symptome achten.
Falls Sie an sich vermehrte Müdigkeit, (ggf. nur leichte) Gelenkschmerzen,
ein „Grippegefühl“,
Kopfschmerzen, „Kribbeln“ in Händen/Füßen, Herzstechen,
verminderte (sportliche) Leistungsfähigkeit, Lähmungserscheinungen
usw. (diese und andere Symptome können einzeln oder in Kombination auftreten)
feststellen, sprechen Sie uns umgehend auf Ihre Beobachtungen und den Zeckenstich
an. (Es kommt gelegentlich vor, dass ein Zeckenbiss nicht bemerkt wird. Daher
sollten Sie unklare rötliche Hautveränderungen bzw. unklare neue Symptome
auf jeden Fall mit uns besprechen).
• Wenn Sie „auf Nummer sicher gehen“ wollen,
kann ca. sechs Wochen nach einem Zeckenstich eine entsprechende Blutuntersuchung
mit sehr hoher Sicherheit feststellen, ob eine Infektion stattgefunden hat.
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